2 Februar 2012 - 20:30

Das angebliche weltweite Engagement des Westens für die Demoktratie bezeichnete der Präsident der IRI, Mahmud Ahmadinedschad, als eine List, um die Kontrolle über Ressourcen und Interessen der unterdrückten Völker zu erlangen.

In seiner Rede auf der zweiten Konferenz "Hollywoodismus und Kino" in Teheran erinnerte Präsident Ahmadinedschad daran, dass die Geschichte aus einer unendlichen Folge von Kriegen und Massakern besteht. „Die Marxisten haben einige Millionen Menschen umgebacht, um die Welt zu beherrschen. Auch die Liberalen haben aus den gleichen Motiven über eine Millionen Menschen in den Kriegen im Irak und Afghanistan getötet. Und sie setzen ihre Verbrechen weiter fort. Nach dem Zusammenbruch des marxistisch regierten Ostblocks stehe jetzt aber auch der Liberalismus kurz vor dem Untergang.
„Der Weltimperialismus", so Ahmadinedschad, "hat zur Herrschaft über den Nahen Osten das illegitime und zionistische Besatzerregime mit Waffengewalt den Völkern der Region aufgezwungen. Um die Öffentlichkeit von seinen Wirtschaftskrisen abzulenken, wurden der  11.September 2001 inszeniert und unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung der Irak und Afghanistan besetzt. Dabei sind über eine Million Menschen ums Leben gekommen.“
Ahmadinedschad bezeichnete das Säen von Zwietracht unter den Religionen als eines der wichtigsten Ziele des Weltimperialismus. Dagegen setzte der Präsident der IRI die Aufhebung von Grenzen mit dem Ziel der Bildung einer Weltregierung als Menschenrecht.